Zweigstelle Kairo

Projekte: Geografische Übersicht

Institutsgeschichte

Österreichs archäologische Tätigkeit in Ägypten besitzt eine lange, auf Hermann Junker zurückgehende Tradition. Die UNESCO-Rettungsgrabungen in Nubien, an denen sich Österreich beteiligte, intensivierten das österreichische Engagement in Ägypten und machten eine stabile, ganzjährig geführte Basis in Kairo notwendig. Zunächst wurde ein wissenschaftliches Sekretariat am Österreichischen Kulturinstitut Kairo, später eine Kulturabteilung an der Österreichischen Botschaft Kairo geschaffen. 1971 wurde Manfred Bietak mit dem Aufbau einer eigenen archäologischen Forschungsstelle in Ägypten beauftragt, die damals noch dem Institut für Ägyptologie und Afrikanistik der Universität Wien unterstand. 1973 wurde diese Forschungsstelle dem ÖAI angegliedert und erhielt so einen offiziellen Status in Österreich, die enge Anbindung an die österreichische Botschaft blieb bestehen.

 

 

Projekte der Zweigstelle Kairo

Ein wichtiges Projekt der Zweigstelle Kairo ist die Grabung Tell el-Dab‘a im östlichen Nildelta, ca. 120 km nordöstlich von Kairo (Grabungsleitung 1966–2009 Manfred Bietak, seit 2010 Irene Forstner-Müller).

 

Ein weiteres Projekt sind die Tätigkeiten im Asasif/Luxor.

 

Neue Projekte der Zweigstelle Kairo werden seit 2011 in Hisn el-Bab und erstmals im Sudan sowie in Zusammenarbeit mit der Zentrale Wien in Syene/Elephantine durchgeführt. Projekte mit der Beteiligung des ÖAI finden in Qasr Ibrim und Amarna statt.

 

 

Kontakt

Irene Forstner-Müller